| Benediktinerinnen Köln |
| Geschichte unserer Klostergemeinschaft |
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Am 18. Dezember 1890 kam aus dem holländischen Tegelen eine Gruppe von 13 Schwestern unter der Leitung ihrer Priorin M. Josefine von Fürstenberg-Stammheim nach Köln und gründete hier das erste Benediktinerinnenkloster seit der Säkularisation. In einem Mietshaus in der Domstraße fand die Gemeinschaft ein vorläufiges Zuhause. Im August 1895 konnte sie nach Raderberg, das damals noch vor den Toren der Stadt lag, übersiedeln. Dort war inzwischen ein Klosterneubau entstanden, der mit dem mütterlichen Erbe der M. Josefine finanziert worden war.
Unmittelbar
danach erlitt die junge und rasch wachsende Gemeinschaft durch den Tod
ihrer ersten Priorin einen herben Schlag. Die innere und äußere
Aufbauarbeit forderte die Schwestern in den folgenden Jahren oft über
das Maß ihrer Kräfte hinaus. Hinzu kam die zunehmende wirtschaftliche
Not, die durch die Inflationszeit in den zwanziger Jahren noch verschärft
wurde. In dieser Zeit hatte der Konvent seine größte Mitgliederzahl:
über 70 Schwestern.
Zunehmend
zeigte sich die Tendenz einer Überalterung, und in den sechziger
Jahren blieb der Nachwuchs fast ganz aus.
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