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Benediktinerinnen Köln  
     
     
  Geschichte unserer Klostergemeinschaft  
 


Am 18. Dezember 1890 kam aus dem holländischen Tegelen eine Gruppe von 13 Schwestern unter der Leitung ihrer Priorin M. Josefine von Fürstenberg-Stammheim nach Köln und gründete hier das erste Benediktinerinnenkloster seit der Säkularisation. In einem Mietshaus in der Domstraße fand die Gemeinschaft ein vorläufiges Zuhause. Im August 1895 konnte sie nach Raderberg, das damals noch vor den Toren der Stadt lag, übersiedeln. Dort war inzwischen ein Klosterneubau entstanden, der mit dem mütterlichen Erbe der M. Josefine finanziert worden war.


Unmittelbar danach erlitt die junge und rasch wachsende Gemeinschaft durch den Tod ihrer ersten Priorin einen herben Schlag. Die innere und äußere Aufbauarbeit forderte die Schwestern in den folgenden Jahren oft über das Maß ihrer Kräfte hinaus. Hinzu kam die zunehmende wirtschaftliche Not, die durch die Inflationszeit in den zwanziger Jahren noch verschärft wurde. In dieser Zeit hatte der Konvent seine größte Mitgliederzahl: über 70 Schwestern.

Unter dem nationalsozialistischen Regime drohte dem Kloster die Aufhebung, die aber durch die Übernahme sogenannter kriegswichtiger Arbeit abgewendet werden konnte. Als der Bombenkrieg Köln mehr und mehr zerstörte, mussten die Schwestern im Herbst 1944 das Kloster verlassen. Die ersten kehrten bereits im April 1945, noch vor dem offiziellen Kriegsende, zurück. Neben dem normalen Arbeitspensum band der Wiederaufbau in den Nachkriegsjahren zusätzliche Kräfte. Seit den Anfangsjahren suchte die Gemeinschaft ihren Lebensunterhalt durch den Betrieb einer Hostienbäckerei, einer Paramentenwerkstatt und einer Ökonomie zu verdienen.

Zunehmend zeigte sich die Tendenz einer Überalterung, und in den sechziger Jahren blieb der Nachwuchs fast ganz aus.
Dann aber suchten ab 1974 wieder interessierte Frauen Kontakt zum Kloster. In den folgenden Jahren traten manche von ihnen ein, und die Mitgliederzahl hielt sich seither bei etwa 25Schwestern. Mit der Werkstatt für Textilrestaurierung konnte 1989 eine zusätzliche Verdienstmöglichkeit geschaffen werden. Der zunehmenden Anfrage nach seelsorglicher Betreuung trug die Gemeinschaft durch eine entsprechende Ausbildung einiger Schwestern und die Einrichtung mehrerer Gästezimmer Rechnung. Heute ( August 2010 ) zählen zum Kloster 21 Schwestern mit ewiger Profeß
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