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mit vielen guten und schönen Eindrücken sind Elke Wittemann
und ich vom Katholikentag in Osnabrück wieder zurückgekommen.
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Während
dieser Tage sind wir in verschiedenen Bereichen reich beschenkt
worden. Da ist zuallererst die Begegnungen mit den OblatInnen
anderer Klöster (1x Kornelimünster, 2x Eibingen, 1x
Grüssau, 1x Neuburg, 2x Osnabrück), mit den Schwestern
in Osnabrück und den Mitbrüdern (9x Münsterschwarzach,
4x St. Ottilien, 2x Königsmünster) zu nennen. Die Mitbrüder
in Damme haben sehr sorgsam für unser Quartier gesorgt, so
dass es uns an nichts fehlte. Die Schwestern in Osnabrück
waren nicht nur unsere Anlaufstelle tagsüber, sondern stellten
ihr Gelände auch der "benediktinischen Alltagswerkstatt"
zur Verfügung. Das war unser Angebot innerhalb des "Geistlichen
Zentrums" des Katholikentages. Hier konnten Besucher mit
uns beten und arbeiten. Gebet war entweder zu jeder vollen Stunde
in unserem Zelt oder zusammen mit den Schwestern in der Kapelle
ihres Klosters.
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Zum
Arbeiten hatten wir verschiedene Angebote, die jeweils Brüder,
Schwestern und wir Oblaten betreuten. Da konnte man einen Rosenkranz
knüpfen, Kerzen verzieren, ein Holzkreuz gestalten, eine meditative
Schreibübung zum eigenen Namen machen oder bei Goldschmiedearbeiten
zusehen. Während unsere Gäste sich so beschäftigten,
gab es ausreichend Zeit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Da wir
durch die Klosterlage leicht abseits vom Trubel des Katholikentages
lagen, war unsere Werkstatt auch gleichzeitig eine Oase der Ruhe und
Stille.
Das
haben sowohl unsere Gäste als auch vor allem wir selber sehr
geschätzt. Die Osnabrücker Schwestern selbst boten außerdem
noch eine Ausstellung ihrer Werkstätten an. Sie haben uns täglich
mit einem Eintopf-Mittagessen, ich möchte schon fast sagen
liebevoll versorgt. Ihr ahnt schon, es ging uns an Leib uns Seele
so richtig gut.Einmal bereitete unsere ganze Gruppe auch eine Jugendvesper
vor, die - wie so oft in diesen Tagen - überfüllt war.
Da wir eine große Gruppe von Mitarbeitern waren, hatte auch
jeder Zeit, an den Angeboten des Katholikentages teilzunehmen. Das
konnte man nach eigenen Neigungen oder auch in kleinen Gruppen tun.
Ich denke, alle konnten etwas für sich in dem überreichen
Angebot finden. Das schöne Wetter hob dazu die allgemeine Stimmung. |
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Wir
hatten natürlich auch ausreichend Gelegenheit, uns in der Gruppe
näher kennen zu lernen. Dazu möchte ich sagen, dass die anfänglichen
Distanzen sich sehr schnell auflösten und vom Interesse am Anderen
sowie der Freude am Miteinander überwunden wurden. Beim gemeinsamen
Abschiedsabendessen war uns allen klar: Das möchten wir unbedingt
noch einmal machen!
So verschieden wir alle sind, wir haben uns sehr schätzen gelernt
und können in das von Bruder Otto mehrfach gesungene Gebet unserer
"benediktinischen Alltagswerkstatt" einstimmen:
Miteinander
wachsen - dem Himmel entgegen.
Miteinander gehen - auf Gottes Wegen.
Du und ich - ich und du.
Du und ich - ich und du.
Mit
herzlichen Segensgrüßen aus Osnabrück,
Helga Jütten - Oblatin in Köln-Raderberg