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Werkstatt für Textilrestaurierung Sr. Klara
Antonsh |
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Dieser bereits seit 1937 in Museumsbesitz
befindliche Thoramantel war stark zerstört und verschmutzt. Die auffallenden Querrisse sind Gebrauchsspuren.
Die Risse waren mit einer groben Maschinennaht geflickt worden und entlang
der durch die Nadel perforierten Linie erneut gebrochen. Thoramantel, Ende 19.
Jahrhundert, Neuss, Clemens-Sels-Museum |
Die
erhaltene Montierung wurde nicht getrennt. Durch Einschieben einer Platte
konnten sowohl der Mantel als auch das Futter seitenweise unterlegt und mit
Spannstichen gesichert werden.
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Judaica, insbesondere Thorawimpel und Thoravorhänge
sind oft mit hebräischen Schriftzeichen geschmückt. Diese Inschriften geben
meist auch Auskunft über Provienienz und Datierung und können in unserer
Werkstatt gelesen und bearbeitet werden. Früherer
Riss und weitere Brüche entlang der unsachgemäßen Reparatur, nach der Restaurierung |
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Weiterführende Literatur: Sr. Klara Antons OSB, Die Restaurierung des Thoramantels aus
dem Clemens-Sels-Museum : Novaesium 2004. Neusser Jahrbuch für Kunst, Kultur
und Geschichte. |
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