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Neben der Sicherung der vom Gebrauch stark
zerstörten geklöppelten Borten und des im Brustbereich abgeriebenen Gewebes
durch Unterlegen und Spannstiche sowie des Anlegens der nicht mehr eingebundenen
losen Schussfäden, ebenso durch Spannstiche, stand bei diesem Objekt vor
allem ein Beitrag zur Forschung. Kasel, sog.
Manderscheider Ornat Gewebe hergestellt
1733 in Frankreich, vermutlich Lyon, Kasel gefertigt um 1888 vermutlich in
Köln. Köln, Hohe Domkirche |
Teile
des Ornates wurden später ergänzt, ein neues Gewebe in Lyon bestellt, auch
die Wappen wohl erst später aufgesetzt. |
Vergleicht man die nebenstehenden Gewebeaufnahmen, so
zeigt sich zwar eine große Ähnlichkeit, die aber bei einer genauen
Gewebeanalyse auch große Unterschiede birgt. So können durch genaue Untersuchungen von Material
und Technik oft Hinweise auf Fertigungsort und -zeit und über die Provenienz
von Gewändern gemacht werden. |
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Weiterführende Literatur: Dela von Boeselager, Der Manderscheider Ornat im Kölner Dom :
Kölner Domblatt 2007, S. 213-238. |
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